Zu faul um den Arm zu heben

Heute kam Post vom Briefzusteller TNT Post Deutschland. Anstatt die Briefe jedoch im Treppenhaus in die Briefkästen zu werfen, wurden sie einfach auf den Flur davor geschmissen. Zum wiederholten Male schon. Das ist nicht das, was ich unter einer Dienstleistung vorstelle. Vor allem, wenn auf den Fotos der Unternehmenswebseite die Briefe dem Empfänger vom Postboten immer direkt in die Hand gedrückt werden.

Dafür stand auf dem Portostempel eine kostenfreie Rufnummer des Unternehmens. Dort wurde ich schnell mit dem Kundendienst verbunden und die Dame am Telefon versprach mir, dass dem nachgegangen werde und es hoffentlich nicht wieder vorkomme. Das hoffe ich auch.

Voll, voller, Deutsche Post

Ich verstehe ja, wenn Arbeiter streiken. Auch wenn Mitarbeiter der Deutschen Post AG streiken. So habe ich Anfang April die Zähne zusammengebissen, als ich während des Streiks einen Brief in den Briefkasten stecken wollte und dieser im wahrsten Sinne des Wortes überquoll.

Voller Briefkasten der Deutschen Post AG

Als das heute aber wieder passierte, ärgere ich mich doch. Ich meine, dieser Briefkasten wird täglich 16:45 Uhr geleert (so steht es zumindest drauf) und um 13 Uhr habe ich einen Brief eingeworfen, bzw. eher reingequetscht.

Ich glaube nicht, dass sich dieser hüfthohe Briefkasten – ja, das war kein kleiner quadratischer Kasten, sondern eine große hohle Säule – innerhalb von ca. 20 Stunden so schnell füllt.

Ich hätte nur 1x reingreifen brauchen und mir zig Briefe rausholen können. Was sagt wohl der Datenschutzbeauftragte dazu?