Banana Split auf den Geheimseiten

Heute mal etwas amüsantere Kost. Neben einer Eismaschine besitze ich das Buch „Raffinierte Eis- und Sorbet-Spezialitäten“ von Jacki Passmore. Ein sehr tolles Buch mit einfachen, leckeren Rezepten.

Im Inhaltsverzeichnis ist sogar das Rezept für einen Banana Split verzeichnet, der sei zu finden auf Seite 125. Dumm nur, dass dieses Verzeichnis auf der letzten Seite steht, welche die Nummer 120 trägt. Da wurde entweder drastisch gekürzt oder vor lauter Eisessen vergessen, paar zusätzliche Seiten zu drucken.

Auch auf den 120 restlichen Seiten fehlt leider jede Spur vom Banana Split. Schade.

Aber selbst ist der Mann: Ich habe einfach das Rezept für Erdbeereis genommen und die Erdbeeren durch Bananen ersetzt. Voilà!

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Käufer sind gefühlte Verbrecher

Simpsons-DVDVor paar Tagen habe ich über amazon.de zwei Staffeln der Simpsons auf DVD gekauft. Beim Einlegen jeder Original-DVD erscheint erst mal eine Minute lang ein Clip gegen Raubkopierer, die ja bekanntlich Verbrecher sind, den man auch nicht überspringen kann.

Danach wird nochmals als Textnachricht darauf hingewiesen, dass das Kopieren der (sowieso kopiergeschützten) DVD verboten sei und bestraft würde und dann irgendwann kann der Spaß beginnen.

Ich meine, wenn sowas bei illegal aus dem Internet runtergeladenen Filmen angezeigt würde, könnte ich es ja verstehen, aber die cleveren Raubkopierer schneiden sowas ja weg. Nur der doofe Käufer muß sich den Schund anschauen… *grummel*

Google und der Rassismus-Vorwurf

Beim Stöbern auf YouTube bin ich über mehrere eindeutig rassistische Videos gestolpert. Kurz als „inappropriate“ bei Youtube gemeldet und das Profil das Nutzers angeschaut. Dort hat er eine Webseite im Format „http://XX-IDIOT-XX%5BZAHL%5D.googlepages.com/“ angegeben. Diese Webseite strotzt ebenfalls vor rassistischen Inhalt und wurd eindeutig von einem Psychopaten verfasst. Der Typ hat anscheinend Erfahrung, dass ihm Webseiten gesperrt werden, denn [ZAHL] wird einfach immer um eins erhöt und mit dem gleichen Inhalt neu aufgemacht. Mittlerweile ist er bei 8 bzw.9. und das gilt nur für eine von vielen seiner Unterseiten.

Da die Webseite www.googlepages.com von Google betrieben wird, meldete ich mal kurz den Inhalt ebenfalls als Verstoß gegen die Nutzungsregeln. Hier die Antwort von Google:rassismus-webseite.jpg

„Googlepages.com is a US site regulated by US law. Google is a provider of content creation tools, not a mediator of that content. We allow our users to create pages, but we don’t make any claims about the content of these pages. Given these facts, and pursuant with section 230(c) of the Communications Decency Act, Google does not remove allegedly defamatory material from our search results. You will need to work directly with the webmaster of the page in question to have this information removed or changed. We are sorry we cannot assist you further at this time.“

Übersetze ich das richtig? Erstens wollte ich nicht, dass die Webseite aus dem Suchindex von Google genommen wird, sondern dass die Seite selbst gesperrt wird und es ist ziemlich egal, was für gesetze in den USA herrschen, wenn schon in den Nutzungsbedingungen von Google („Terms Of Use“) folgendes steht:

HATEFUL CONTENT: Users may not publish material that promotes hate toward groups based on race or ethnic origin, religion, disability, gender, age, veteran status, and sexual orientation/gender identity.

Abgesehen davon gibt es etliche Copyright-Verletzungen auf der Seite, die Google ebenfalls verbietet. Ich habe obige Punkte sinngemäß geantwortet, mal sehen, ob Google es sich anders überlegt.

Viele sexy Männer

Was ist das?

23 schöne Männer (und zwei Frauen) auf 22 Seiten Werbung.

Eine Seite Inhaltsverzeichnis.

Eine Seite Werbung.

Eine Seite Inhaltsverzeichnis.

24 schöne Männer (und zehn Frauen) auf elf Seiten Werbung.

Eine Seite Editorial.

Zehn schöne Männer (und eine Frau) auf 15 Seiten Werbung (davon zwei halbe Seiten Impressum).

Na, schon eine Idee?

Nach 52 Seiten (das ist ein Viertel der Zeitschrift!) fängt die März-Ausgabe der Männerzeitschrift GQ an. GQ März

Kleine Zwischenbilanz: 57 Männer (die Bilder des Inhaltsverzeichnisses nicht mitgezählt) und 13 Frauen. Die scherzen echt nicht, wenn es um die Anzahl der Männer in ihrem Blatt geht. Nur: Warum sollte ich 4,50 Euro ausgeben, um mir so viel Werbung anschauen zu dürfen?