No TAN-Nummer No Kontodetails

Es ist gut und richtig, dass niemand von meinem Online-Konto eine Überweiseung tätigen kann, solange er keine dieser ultrageheimen TAN-Nummern hat.

Bisher war es jedoch so, dass ich mich online bei der Berliner Sparkasse einloggen konnte, mir meinen Kontostand ansehen durfte, die letzten Umsätze und so weiter und erst, wenn ich wichtige Details ändern wollte (wie Geld überweisen, Passwort oder Dauerauftrag ändern), eine TAN-Nummer gefordert hat.

Eben habe ich jedoch so viele Überweisungen gemacht, dass meine alte TAN-Liste nicht mehr ausreicht. Nun warte ich, bis mir per Post die neue TAN-Liste geschickt wird. Ist ja okay.

Aber dass ich währenddessen nicht mal mehr online meinen Kontostand und die Umsätze anschauen kann, nervt schon!

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Kontoauszüge im Nirvana

Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt, bin ich von Berlin nach Köln gezogen.

Doch nicht nur die dort erwähnte Berliner Volksbank hat Probleme damit. Auch die Berliner Sparkasse, bei der ich ein Konto habe, überfordert das zeitweise.

Ich bin ganz zufrieden mit der Sparkasse und wollte nach dem Umzug deshalb da bleiben. Geld abheben funktioniert auch in Köln, einziger Nachteil: Ich kann an den Automaten der Kölner Stadtsparkasse keine Kontoauszüge abholen.

Also habe ich mir das Online-Banking eingerichtet, um zumindest meine Umsätze online ansehen zu können. Durch die Rechnungslegungspflicht der Banken müssen mir die Kontoauszüge 60 Tage nach dem letzten Abruf der Papierauszüge zugeschickt werden. Auch damit habe ich kein Problem.

Nun war es wieder soweit, dass ich einen Brief hätte erhalten müssen. Aber die Kontoauszüge kamen nicht. Ich war zu der Zeit nicht in Berlin und es wurde mir auch nicht wie üblich das Porto vom Konto abgezogen, was für die Verschickung nötig gewesen wäre.

Nun mein Anruf bei der Service-Hotline: Ein Auszug sei abgeholt werden, es sei aber nicht möglich zu sehen, ob am Automaten oder postalisch verschickt! Natürlich könne mir ein Auszug nachträglich erstellt werden, das koste aber mindestens 5,50 Euro. Auch das fand ich zwar unnötig, hätte ich aber bezahlt.

Immerhin wies mich die Dame am Telefon darauf hin, dass das nur die Mindestgebühr sei. Pro Buchung würden 25 Cent fällig. Grob überschlagen hatte ich in den 60 Tagen ca. 80 Buchungen gemacht, das wären also ca. 20 Euro gewesen. Nur damit mir die Bank paar Seiten Papier zusendet!

Daraufhin schrieb ich eine schriftliche Beschwerde an die Berliner Sparkasse. Hier ein Auszug der Antwort:

„Am XX Februar 2008 wurden tatsächlich die Kontoauszüge XX/2007 und XX/2008 erstellt und versandt. Leider können wir nicht ergründen, weshalb sie diese nicht erhalten haben. Beide Auszüge senden wir Ihnen erneut zu. Auf eine Preisberechnung haben wir aus Kulanz verzichtet.“

Na also, geht doch. Vielen Dank.

Alte Bank, neue Adresse

Der anonymisierte Antwortbrief der Bank Als ersten Eintrag etwas, was mich nicht richtig verärgerte, sondern mehr amüsierte. Sozusagen ein leichter Einstieg ins Thema Kundenservice.

Vor wenigen Monaten bin ich von Berlin nach Köln gezogen und habe mir einen Nachsendeauftrag eingerichtet. Fast alle Freunde, Geschäftspartner und sonstige Kontakte waren informiert, fehlte nur noch eine meiner Banken.

Als erstes schrieb ich der Bank eine E-Mail mit der Bitte um Adressänderung. Daraufhin bekam ich die Antwort, dass ich das schriftlich machen müsse, damit sie sich sicher sein können, dass ich auch dazu berechtigt sei. Na gut, Schreiben aufgesetzt und abgeschickt. Paar Tage später bekomme ich einen Brief geschickt an die alte Adresse, in dem stand, dass meine neue Adresse ab sofort als Kontaktweg genutzt würde. Es geht also auch kompliziert, wenn es einfach ginge.

Übrigens bat ich im selben Brief auch um die Zusendung eines Änderungsformulars für einen Freistellungsauftrag, aber der ist auch vier Tage später nicht angekommen…

Kleines Update am 20.02.2008: Obwohl ich es längst schriftlich habe, dass die Bank meine neue Adresse kennt, wird das Kundenmanagazin derBank weiterhin an meine alte Adresse geschickt.