Überraschung: Immer Ärger mit der Telekom

Nur Ärger mit der Telekom. Dabei sind wir nicht mal Kunde dieser Firma.

Schon beim Umzug vor Monaten fing es an. Wir sind in der neuen Wohnung zu NetCologne gewechselt. Der Telekom-Techniker kam vorbei, schraubte ein bißchen im Anschlusskasten rum und ging. Telefon ging aber nicht. Der NetCologne-Techniker kam, sah sichd as an und meinte, der Telekom-Techniker hätte gar nichts gemacht und müsse noch mal kommen. Danach, also nach dem dritten Mal, ging endlich das Telefon.

Bis vor paar Tagen: Ich telefoniere mit einem Freund, auf einmal ist die Leitung weg. Das Internet geht auch nicht mehr. Ich warte ein bißchen, aber als sich nichts ändert, frage ich den Vermieter. Er meint, eben sei ein Telekom-Techniker im Keller gewesen, um einen Telefonanschluss für einen neuen Mieter zu legen. Da scheint er gleich den Konkurrenz-Anschluss lahmgelegt zu haben.

Da der Techniker noch mal wiederkommen wollte, warteten wir auf ihn. Als er kommt, meint er, dass er dafür nicht zuständig sei. Klar, wir sind bei der Konkurrenz, aber est durch sein Rumwerkeln ist die Leitung gekappt worden.

Okay, der Telekom-Typ haut ab und ich rufe mit dem Telefon des Vermieters bei der Störungsstelle von NetCologne an. Der Mitarbeiter am Telefon meint, dass unser Anschlusskasten der Telekom gehört und abgeschlossen sei. Deshalb müsse er wieder einen Telekom-Techniker beauftragen, der unsere Leitung wieder freischaltet.

Da hätte der Telekom-Typ auch selbst drauf kommen können. Von wegen nicht zuständig. Erst was kaputt machen und dann auf einen neuen Auftrag warten, der bestimmt neu berechnet wird. Ich könnte sowas von…

Am nächsten Tag kam der Techniker und alles ging wieder. Es stellte sich heraus, dass der erste Telekom-Typ nur zwei Kabel wieder hätte an die richtigen Stellen stecken müssen, aber dazu wohl wohl zu blöd faul dumm nicht in der Lage war.

Godot war gestern: Warten auf den Stromanbieter

Ich möchte den Stromanbieter wechseln. Ende September 2007. Von RheinEnergie zu Lichtblick. Ist ökologisch und so. Unterlagen ausgefüllt. Warten. Nichts.

Am 18.02.2008 (nach fast fünf Monaten) auf Nachfrage per Email eine Antwort von Lichtblick:

Vielen Dank für ihre Email. Die RheinEnergie hat uns bis zum heutigen Tage die Belieferung durch LichtBlick sowie die Netznutzung nicht bestätigt. Diese haben wir nun erneut reklamiert. Sobald uns die Bestätigung durch die RheinEnergie vorliegt, werden wie sie schriftlich informieren.

Am 03.03.2008 (nach über fünf Monaten) ein Brief von LichtBlick:

Sie möchten zu LichtBlick wechseln. Wir möchten Sie gerne als unseren Kunden begrüßen. So gesehen haben wir beide das selbe Ziel. Nun fragen Sie sich sicher zu Recht, warum bisher trotzdem noch keine Umstellung Ihrer Stromversorgung auf LichtBlick erfolgte.

Zum 01.08.2007 wurde der bundesweite Datenaustausch zwischen Netzbetreibern und Stromversorgern umgestellt, um den Wechsel der Kunden schneller und unkomplizierter zu gestalten.

Neue Systeme arbeiten leider nicht immer fehlerfrei, weshalb wir Sie zu unserem Bedauern noch nicht als Kunden begrüßen konnten. Ihr neuer voraussichtlicher Liefertermin ist der 01.04.2008.

April, April. Warten. Nichts.

Am 30.05.2008 (nach genau acht Monaten) der nächste Brief von LichtBlick:

Trotz Verzögerungen durch Abstimmungsschwierigkeiten mit Ihrem bisherigen Stromversorger ist es uns jetzt gelungen, den Wechsel zu LichtBlick rückwirkend zum 28.09.2007 zu ermöglichen.

Endlich. Großkonzerne können manchmal so störrisch sein.