Hotel – Unterschied zwischen Realität und Webseite

Anfang Februar war ich mit meiner Freundin im Amedia-Hotel Hamburg-Moorfleet. Auf deren Webseite wird das Hotel als Drei-Sterne-Hotel beworben.

amedia-hotel-hamburg
Doch weit gefehlt. Erst mal haben wir an der Rezeption ein Raucherzimmer zugewiesen bekommen ohne das vorher gefragt wurde, was wir wünschen würden. Das Paar, was vor uns eincheckte, wurde noch gefragt. Wir bekamen ein Raucherzimmer und baten erst mal um ein anderes Zimmer.

Auf der Webseite des Hotels stand auch folgendes:

Unsere Zimmer sind ausgestattet mit TV, teilweise DVB-T – Tuner, Zimmersafe, Schreibtisch, Kofferablage, Badezimmer mit Dusche sowie auch Badewannen. Sollten Sie diese besondere Annehmlichkeit wünschen, so empfehlen wir Ihnen, direkt bei der Reservierung nach Zimmern mit Badewanne zu fragen. Diese Zimmer sind sehr begehrt und nur begrenzt verfügbar.

Also haben wir nach einem Zimmer mit Badewanne gefragt. Die Antwort war, dass von den 185 Zimmern nur zwei (2!) mit Badewannen ausgestattet seien und diese vergeben seien.

Nun hoch zu unserem Zimmer. Der Fahrstuhl sah aus wie in einer ostdeutschen Plattenbausiedlung, mit angesengten Etagenknöpfen und gewaltsam verbogenen Lüftungsschächten.

In unserem Zimmer war die Türklinke zum WC kaputt, sodaß, sich die Tür nicht schließen ließ. In der Dusche war die Markierung für warmes und kaltes Wasser vertauscht und es gab keine Duschkopfhalterung. Die Decken auf dem Bett waren hauchdünn, obwohl draußen im Feburar Schnee lag und Minusgrade herrschten. Zum Frühstück gab es zwar Kaffee, Tee und Milch, an Säften aber nur ekliger Grapefruitsaft.

Auf der Webseite wurde auch angekündigt, dass es kostenlosen WLAN-Zugang in jedem Zimmer gäbe. Auf Nachfrage an der Rezeption
hieß es jedoch, das sei noch nicht verfügbar. Mittlerweile steht es auch nicht mehr auf deren Internetseite. Auf dem Schild vor dem Hotel steht jedoch „free media“ mit Ausrufezeichen!

Übrigens erfüllte das Zimmer auch längst nicht die 3-Sternekategorie der Deutschen Hotelklassifizierung. Es fehlten beispielsweise:

  • Getränkeangebot auf dem Zimmer
  • Telefon auf dem Zimmer
  • Internetzugang
  • Haartrockner im Bad
  • Nähzeug, Schuhputzutensilien
  • etc.

Nicht zu empfehlen.

Ryanair beleidigt unzufriedenen Kunden!

Wow. Ich dachte, ich hätte schon viele Gründe für Unzufriedenheit mit einigen Firmen gehabt. Aber der Blogger Jason Roe hat hier von der Fluglinie Ryanair die volle Breitseite an Beleidungen abbekommen. Als „Idiot“ und „Lügner“ muss er sich beschimpfen lassen und sich ein „pathetisches Leben“ vorwerfen lassen, weil er anscheinend einen Fehler auf deren Webseite entdeckt hat, der Flüge für 0 Euro kaufen ließ. Später wird z.B. hier vom Management bestätigt, dass diese Äußerungen von Ryanair-Mitarbeitern kamen. Ich bin sprachlos beeindruckt. Endlich mal eine „menschliche“ Kommunikation…😉

Alter Käse in neuer Verpackung

Okay, nach dem „Tatort“ letzte Woche im Billig-Discounter-Milieu mag ich es kaum zugeben, aber: Ja, wir kaufen oft bei Kaufland.

Kaufland-Gouda

Nur beim Gouda mittelalt in Scheiben von der Kaufland-Eigenmarke K-Classic sollte man aufpassen. Mehrmals ist es uns passiert, dass der Käse nach nur 2-3 Tagen am Rand zu schimmeln anfing. Irgendwann ist uns aufgefallen, wie wir das verhindern können. Durch die Klarsichtverpackung sieht man nämlich glücklicherweise, wie der Rand des Käses beschaffen ist. Wenn nur eine der kurzen Seiten abgeschnitten ist – okay, ist normal. Wenn aber auch eine der langen Seitenränder abgeschnitten wurde, vermuten wir, dass der Käse dort schon vor dem Verpacken nicht mehr ganz in Ordnung war, denn das waren immer die Käseverpackungen, bei denen uns der Käse schlecht geworden ist.

Also, Augen auf beim Käsekauf.

Immerhin: Wer das bei Kaufland an der Info-Theke reklamiert, bekommt sein Geld zurück und eine Tafel der billigen Kaufland-Schokolade. So gehört sich das.

No TAN-Nummer No Kontodetails

Es ist gut und richtig, dass niemand von meinem Online-Konto eine Überweiseung tätigen kann, solange er keine dieser ultrageheimen TAN-Nummern hat.

Bisher war es jedoch so, dass ich mich online bei der Berliner Sparkasse einloggen konnte, mir meinen Kontostand ansehen durfte, die letzten Umsätze und so weiter und erst, wenn ich wichtige Details ändern wollte (wie Geld überweisen, Passwort oder Dauerauftrag ändern), eine TAN-Nummer gefordert hat.

Eben habe ich jedoch so viele Überweisungen gemacht, dass meine alte TAN-Liste nicht mehr ausreicht. Nun warte ich, bis mir per Post die neue TAN-Liste geschickt wird. Ist ja okay.

Aber dass ich währenddessen nicht mal mehr online meinen Kontostand und die Umsätze anschauen kann, nervt schon!

Du bist ’ne weiße Voll-Nuss

Wenn Dir jemand sagt: „Du bist ’ne weiße Voll-Nuss„, würdest Du das als Beleidigung empfinden?

Nun, Ritter Sport hat gerade eine Werbeaktion, bei der man durch genügend Schokoladenkäufe (natürlich von der richtigen Marke) Pullover geschenkt bekommt. Die gibt es in den Farben der angebotenen Schokoladensorten und unten steht der Name der Sorte eingenäht.

So gibt es rote Pullover, auf denen „Marzipan“ steht oder eben beige, auf denen „Weiße Voll-Nuss“ prangt. Die orangene Variante „Voll Erdnuss“ hingegen finde ich wieder cool.🙂

Zu faul um den Arm zu heben

Heute kam Post vom Briefzusteller TNT Post Deutschland. Anstatt die Briefe jedoch im Treppenhaus in die Briefkästen zu werfen, wurden sie einfach auf den Flur davor geschmissen. Zum wiederholten Male schon. Das ist nicht das, was ich unter einer Dienstleistung vorstelle. Vor allem, wenn auf den Fotos der Unternehmenswebseite die Briefe dem Empfänger vom Postboten immer direkt in die Hand gedrückt werden.

Dafür stand auf dem Portostempel eine kostenfreie Rufnummer des Unternehmens. Dort wurde ich schnell mit dem Kundendienst verbunden und die Dame am Telefon versprach mir, dass dem nachgegangen werde und es hoffentlich nicht wieder vorkomme. Das hoffe ich auch.

Banana Split auf den Geheimseiten

Heute mal etwas amüsantere Kost. Neben einer Eismaschine besitze ich das Buch „Raffinierte Eis- und Sorbet-Spezialitäten“ von Jacki Passmore. Ein sehr tolles Buch mit einfachen, leckeren Rezepten.

Im Inhaltsverzeichnis ist sogar das Rezept für einen Banana Split verzeichnet, der sei zu finden auf Seite 125. Dumm nur, dass dieses Verzeichnis auf der letzten Seite steht, welche die Nummer 120 trägt. Da wurde entweder drastisch gekürzt oder vor lauter Eisessen vergessen, paar zusätzliche Seiten zu drucken.

Auch auf den 120 restlichen Seiten fehlt leider jede Spur vom Banana Split. Schade.

Aber selbst ist der Mann: Ich habe einfach das Rezept für Erdbeereis genommen und die Erdbeeren durch Bananen ersetzt. Voilà!